30.04.2015

Tag der Arbeit 2015: An das Gemeinsame appellieren!

Ob Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel oder Migration und Integration – die Welt, wie wir sie kennen, verändert sich rasant. Als Christlich-Soziale wollen wir auch in Zeiten umwälzender gesellschaftlicher Veränderungen an das Gemeinsame appellieren und den Menschen ins Zentrum unseres Handels stellen.

Die globalisierte Zivilisation ist längt Alltag geworden. Wir leben in einer weltweit vernetzten Informations- und Wissensgesellschaft. Internationale Handelsbeziehungen sind fester Bestandteil nationaler Wirtschaftspolitiken. Das Zeitalter der Globalisierung hat uns ein ebenenübergreifendes Netzwerk von gegenseitiger Unterstützung, Abhängigkeit und Konkurrenz gebracht. Wir tragen Verantwortung für die Bürger unseres Staates, sind aber zugleich mitverantwortlich für die Konsequenzen, die unser Wirken in der Welt sät. Die Bürger innerhalb und außerhalb unseres Nationalstaates eint die gleiche Würde.

Das digitale Zeitalter bestimmt Wirtschaft und Arbeitswelt. Einerseits eröffnen Internet und Industrie 4.0 Chancen für Innovationen, mehr Wohlstand und Beschäftigung und eine bessere Vereinbarkeit und Erwerbstätigkeit und Familie. Andrerseits brechen in einigen Branchen Arbeitsplätze weg, führt ständige Erreichbarkeit zur Entgrenzung von Arbeit, moderne Technik macht lückenlose Kontrolle von Beschäftigten möglich, Arbeit kann immer kleinteiliger organisiert werden - wodurch viele Menschen an Sicherheit verlieren. Als Christlich-Soziale wollen wir Flexibilität und Sicherheit miteinander in Balance bringen. Am Maßstab der Würde des arbeitenden Menschen wollen wir den digitalen Wandel mitgestalten.

Der demografische Wandel stellt uns vor neue Herausforderungen. Wir wollen den Ansprüchen einer veränderten Bevölkerungsstruktur Genüge tragen und Menschen allen Alters politische, ökonomische, soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Die Politik der CDA untersteht dem Dogma der Bewahrung der Schöpfung und dem Konzept der Nachhaltigkeit in all seinen Dimensionen. Wir stehen ein für die Einheit und das Miteinander von Alt und Jung, das Prinzip Generationenvertrag und eine Politik der Generationengerechtigkeit.

Zuwanderung und Integration verändern unser alltägliches Leben. Internationale Konflikte sind Auslöser für Migrationsströme in aller Welt. Menschen aller Nationen, Religionen und Kulturen finden ihre Heimat bei uns. Gerade die, die Neuankömmlinge sind, wollen wir in unsere Mitte nehmen. Wer sich zu unserer Ordnung und unseren Werten bekennt, ist vollwertiges Mitglied unseres Gemeinwesens. Gemeinsam stehen wir ein für Vielfalt, Toleranz und Verständigung. Jedwede Form von Extremismus, Intoleranz und Gewalt lehnen wir als Christlich-Soziale entschieden ab. Feinde der angstfreien offenen Gesellschaft haben bei uns keinen Platz.

Alle diese Veränderungen wirken im Großen und Kleinen in all unseren bekannten Sphären. Wir stellen uns ihnen selbstbewusst und erklären uns zu verantwortungsbewussten Mitgestaltern. Kraft unserer gemeinsamen Werte und unseres Gemeinschaftssinns stehen wir auch bei Turbulenzen dicht zusammen. Wir begegnen einander mit Respekt und Achtung, stehen füreinander ein und bringen uns mit Schaffenslust und Gestaltungswillen in die aktive Bürgergesellschaft mit ein. Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft, die sich verändert.


29.10.2014

Landestagung der Jungen CDA NRW: Papier zur Kinderbetreuung einstimmig angenommen

Auf der diesjährigen Landestagung der Jungen CDA Nordrhein-Westfalen am 25. Oktober 2014 in Dortmund ist das Positionspapier zur Förderung betriebsnaher flexibler Kinderbetreuung der Jungen CDA Wuppertal einstimmig angenommen worden.


Die Antragskommission der Jungen CDA Nordrhein-Westfalen hat das Positionspapier zur Annahme empfohlen. Dieser Empfehlung folgte das Plenum einstimmig. Nachdem schon der Kreisvorstand der CDU Wuppertal entschieden hatte, sich mit dem Positionspapier eingehend auseinanderzusetzen, markiert die Annahme des Papiers durch die Landesversammlung der Jungen CDA NRW bereits einen zweiten Erfolg. In einem nächsten Schritt soll das Papier der Bundesversammlung der Jungen CDA Deutschlands am 8. November 2014 vorgelegt werden.

18.09.2014

Junge CDA Wuppertal verabschiedet Positionspapier zum Ausbau flexibler Kinderbetreuung

Auf ihrer Mitgliederversammlung vom 24. Juni 2014 hat die Junge CDA Wuppertal ein Positionspapier zur Förderung unternehmensnaher flexibler Kinderbetreuung verabschiedet. Darin findet sich vor allem die Forderung nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wieder.

Foto: Helene Souza / pixelio.de

In dem Positionspapier wird dem deutschen Arbeitsmarkt die systematische Benachteiligung Erziehungsleistender bescheinigt. Insbesondere Frauen sind davon betroffen; dies spiegelt sich sowohl in ihrer sinkenden Vollzeitäquivalent-Erwerbsquote als auch im Lohngefälle von 22 Prozent zwischen Männern und Frauen deutlich wider. Durch die Zunahme atypischer Arbeitszeiten ist es Erziehungsleistenden oftmals unmöglich, Lehrstellen anzunehmen, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen oder einen Schichtberuf auszuüben. Betroffene sind daher auf bedarfsgerechte flexible Kinderbetreuungsangebote angewiesen - hier deckt jedoch das Angebot den Bedarf nicht, Modelle der flexiblen Kinderbetreuung sind selten.

Die Junge CDA Wuppertal fordert daher dazu auf, Bedarfsermittlungsanalysen anzustellen und je nach Branche, Region und Unternehmen an individuellen Lösungen zu arbeiten. Bevorzugt fördernswert sind Kinderbetreuungsangebote, die betrieblich oder unternehmensnah organisiert sind. Sie können passgenau an die Anforderungen der Beschäftigten vor Ort abgestimmt werden und bewegen Unternehmen dazu, einen eigenen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leisten und ihrer Verantwortung in der Sozialen Marktwirtschaft gerecht zu werden.

“Wir wollen in einer Gesellschaft familienfreundlicher Unternehmen statt unternehmensfreundlicher Familien leben. Es ist wichtig, dass sich die Wirtschaft nun endlich verstärkt in Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf engagiert”, so Diana Kinnert, Vorsitzende der Jungen CDA Wuppertal. “Selbstständige und Angestellte von Kleinunternehmen sind jedoch nach wie vor auf ein bedarfsgerechtes Angebot von staatlicher Seite angewiesen. Es ist wichtig, dass auch hier der Druck auf die Landesregierung nicht abnimmt”, so Kinnert abschließend.

Das Positionspapier im Wortlaut finden Sie hier.


Positionspapier zum Ausbau flexibler Kinderbetreuung


Auf der Mitgliederversammlung der Jungen CDA Wuppertal am 24. Juni 2014 ist folgendes Positionspapier zur Förderung unternehmensnaher flexibler Kinderbetreuung verabschiedet worden.


Zielvorstellung. Männer und Frauen sollen gleichberechtigt am Erwerbsleben partizipieren können. Auf dem Arbeitsmarkt sollen ihnen gleiche Chancen zukommen, ohne geschlechterspezifischen Diskriminierungen erlegen zu sein. Ein wichtiger Schritt zur Herstellung der Chancengleichheit von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt liegt in der Verwirklichung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mütter und Väter dürfen nicht vor die einmalige Wahl zwischen Familie mit Kind oder Erwerbstätigkeit gestellt werden. Aus diesem Grund sind politische und ökonomische Maßnahmen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern, unterstützenswert. Die Bereitstellung eines erweiterten bedarfsgerechten Angebots zur Kinderbetreuung, das auf die Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit von Vätern und Müttern abzielt und ihnen eine echte Wahlfreiheit zwischen Erziehungsarbeit und Erwerbstätigkeit eröffnet, muss schnellstmöglich vorangetrieben werden.

Bestandsaufnahme. Die Partizipation von Frauen am Erwerbsleben ist heutzutage selbstverständlich geworden. Das traditionelle Rollenbild kinderhütender und wäschewaschender Hausfrauen weicht weiblichen Rollenbildern, in denen neben dem selbstbestimmten Leben mit Familie und Erziehungsarbeit auch finanzielle Unabhängigkeit und Selbstentfaltung im Beruf eine prägende Rolle spielen. So ist die Frauen-Erwerbstätigenquote seit 1991 stetig gestiegen und lag 2012 bei 68,0%, die Männer-Erwerbstätigenquote bei 77,6%. Trotz dieses Anstiegs hat das Arbeitsvolumen der Frauen insgesamt nicht zugenommen. Im Gegensatz zur einfachen Erwerbstätigenquote ist die Vollzeitäquivalent-Erwerbstätigenquote der Frauen gesunken. Viele Frauen gehen eher einer Teilzeitarbeit oder einer geringfügigen Beschäftigung nach als einem Normalarbeitsverhältnis. Auch deshalb liegt das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen bundesweit bei durchschnittlich 22% - dies entspricht 80 Tagen, die Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssten, um die Entgeltlücke zum Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu schließen. Alles in allem ist die Entwicklung hin zu gleichberechtigter Teilhabe von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt als fortschrittlich, aber unvollendet zu bewerten.

Chancenungleichheit herrscht insbesondere dort, wo eine systematische Benachteiligung Erziehungsleistender vorliegt. Zahlenmäßig betrifft dies vor allen Dingen Frauen. Der Anteil atypischer Beschäftigungsformen ist von 19,8% im Jahr 2000 auf 25,1% im Jahr 2011 gestiegen. Mit der voranschreitenden Flexibilisierung auf dem Arbeitsmarkt und der Ausweitung atypischer Beschäftigungsformen geht die Zunahme atypischer Arbeitszeiten einher. Vätern und Müttern ist es oftmals unmöglich, eine Lehrstelle anzunehmen, an Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen oder einen Beruf auszuüben, in dem atypische Arbeitszeiten gefordert sind - in der Frühe, am späten Nachmittag, abends, nachts oder am Wochenende. Hier sind Betroffene auf bedarfsgerechte flexible Kinderbetreuungsangebote angewiesen. Das Angebot der Kinderbetreuung deckt den Bedarf jedoch bei weitem nicht. Modelle zur flexiblen Kinderbetreuung sind selten.

Lösungsansatz. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur gleichberechtigten Teilhabe von Männern und Frauen am Erwerbsleben ist der Abbau von Diskriminierungen gegen Erziehungsleistende. Durch die Weiterentwicklung und den Ausbau der Kinderbetreuung kann die Beschäftigungsfähigkeit Erziehungsleistender verbessert werden. Familien werden in der Koordinierung von Arbeitszeit und Familienzeit entlastet. In der immer schneller und flexibler werdenden Arbeitswelt sind besonders Angebote zur flexiblen Kinderbetreuung unerlässlich. Hier bedarf es je nach Branche, Region und Unternehmen individueller Lösungen, die über Bedarfsermittlungsanalysen erfasst werden müssen.

Kinderbetreuung, die unternehmensnah und betrieblich organisiert ist, ist gemäß des Subsidaritätsprinzips bevorzugt fördernswert. Sie kann passgenau an die Anforderungen der Beschäftigten vor Ort abgestimmt werden und bewegt Unternehmen dazu, einen eigenen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leisten und ihrer Verantwortung in der Sozialen Marktwirtschaft gerecht zu werden. In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass es für Unternehmen betriebswirtschaftlich von Nutzen ist, wenn sie sich für die Weiterentwicklung von Betreuungsangeboten für die Kinder ihrer Beschäftigten engagieren. Arbeitgeber mit familienbewusster Unternehmenskultur und familienfreundlicher Personalpolitik erzielen positive Motivations- und Leistungseffekte unter ihren Beschäftigten. Sie profitieren nachhaltig in Wettbewerben um Fachkräftesicherung und Fachkräftegewinnung.

Dennoch muss berücksichtigt werden, dass über die Bereitstellung unternehmensnaher Kinderbetreuungsangebote nicht der Gesamtbedarf an Kinderbetreuung gedeckt werden kann. Erziehungsleistende, die in einer Selbstständigkeit oder in Kleinunternehmen beschäftigt sind, sind nach wie vor auch auf staatliche Angebote angewiesen. Nur eine Kombination staatlicher und betrieblicher Kindertageseinrichtungen kann daher gewünscht sein.

Politische Empfehlungen. Verantwortliche Akteure auf allen politischen Ebenen sollen sich zur Förderung bedarfsgerechter Kinderbetreuung bekennen und diese aktiv vorantreiben. Konkrete Maßnahmen können in der Zusammenstellung von Informationen für Unternehmen (z. B. über Publikationen oder Veranstaltungen) oder in der Organisation von Tagungen und Kongresse für Verantwortliche auf allen politischen Ebenen und aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft liegen. Neben der Schaffung und Fortführung von Förderprogrammen für mehr betriebliche Kinderbetreuungsangebote muss auch ein stärkeres Engagement zur wissenschaftlichen Beleuchtung dieser Thematik erfolgen, um neue flexible und innovative Angebote entwickeln zu können.


(Literatur: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit: Rollenbilder im Wandel. Eine interaktive Ausstellung. 2008. http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/rollenbilder-im-wandel-broschuere-pdf,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf; Eurostat: Erwerbstätigenquote nach Geschlecht, Alter und NUTS-2-Regionen (%). 15. Mai 2013. http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=lfst_r_lfe2emprt&lang=de; Business and Professional Women - Germany e. V.: Equal Pay Day: Was genau ist der Gender Pay Gap? 2014. http://www.equalpayday.de/statistik/; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Alleinerziehende in Deutschland. Lebenssituationen und Lebenswirklichkeiten von Müttern und Kindern. Monitor Familienforschung. 2012. http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Monitor-Familienforschung-Ausgabe-28,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf; Bundeszentrale für politische Bildung: Atypische Beschäftigung. 2013. http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61708/atypische-beschaeftigung; Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Vierter Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes. Bericht der Bundesregierung 2013 nach § 24a Abs. 5 SGB VIII über den Stand des Ausbaus für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2012. 2014. http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Kif_C3_B6G-Vierter-Zwischenbericht-zur-Evaluation-des-Kinderf_C3_B6rderungsgesetzes,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf; Frankfurter Agentur für Innovation und Forschung und Prognos AG: Evaluationsstudie Modellprojekt Kids & Co. - Kindertagesstätte. 2009. http://www.beruf-und-familie.de/system/cms/data/dl_data/5344a40fbb1f7e705e44503abbed1ce7/Commerzbank_Kids_Co.pdf)


Federführend verantwortlich für Fassung und Wortlaut des Positionspapiers ist Diana Kinnert, Kontakt über diana.kinnert@googlemail.com. Das 
Positionspapier ist auf Anfrage auch als PDF-Dokument erhältlich. Dafür bitte eine E-Mail an jungecdawuppertal@googlemail.com senden.


21.07.2014

Spielplatzpatenschaft: Junge CDA feiert 2. Spielplatzfest auf dem Spielplatz Viktoriaplatz

2. Spielplatzfest der Jungen CDA Wuppertal auf dem Spielplatz Viktoriaplatz. V. l. n. r.: Tobias Andersch, Michael Müller, Jürgen Hardt MdB, Horst Förster, Diana Kinnert, Peter Manuel Schneider, Rainer Spiecker MdL, Tabea Burchartz, Ingelore Ockel, Daniel Rose, Julia Sänger, Jan Woestmann.

Als Spielplatzpate der Stadt Wuppertal und des Deutschen Kinderschutzbundes hat die Junge CDA Wuppertal am vergangenen Samstag nun schon zum zweiten Mal zum Spielplatzfest ins Wuppertaler Briller Viertel eingeladen. Nach geglückter Premiere im letzter Jahr und positiven Rückmeldungen von allen Seiten wurde also auch in diesem Sommer bei schönstem Sonnenschein auf dem Spielplatz Viktoriaplatz geschlemmt und gespielt.

Neben zahlreichen Familien aus der Nachbarschaft überzeugten sich auch Vertreter aus der Politik vom Konzept Spielplatzpatenschaft. Der Bundestagsabgeordnete für Wuppertal, Solingen und Remscheid und Transatlantik-Beauftragte Jürgen Hardt erschien mit Tochter. Auch der Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Wuppertal Michael Müller, die frisch gewählte Bezirksbürgermeisterin Ingelore Ockel und der Kreisvorsitzende der CDA Wuppertal Horst Förster nahmen teil. Bei selbstgebackenem Gebäck, Herzhaftem vom Grill und Kinderpunsch fand so auch ein reger Austausch zwischen Mandatsträgern und Bürgern statt.

"Wir freuen uns sehr, dass das Spielplatzfest auch in diesem Jahr sehr gut angekommen ist. Wir wollen zu bürgerschaftlichem Engagement motivieren und zeigen, dass auch in Großstädten, die sparen müssen, Familien und Kinder nicht zu kurz kommen. Auch im nächsten Jahr werden wir wieder zum Spielplatzfest einladen", versprach Diana Kinnert, Vorsitzende der Jungen CDA Wuppertal. "Ein großes Dankeschön gilt der Geschäftsstelle der CDA Nordrhein-Westfalen, die uns bei den Kosten für Speisen und Getränke unter die Arme gegriffen hat", so Kinnert abschließend.


Impressionen vom Spielplatzfest 2014



02.07.2014

Junge CDA lädt zum Spielplatzfest 2014 ein

Nach der Premiere im letzten Jahr lädt die Junge CDA Wuppertal nun auch in diesem Sommer zum lustigen Spielplatzfest auf dem Spielplatz Viktoriaplatz in Wuppertal-Elberfeld ein. Die Einladung richtet sich an alle Kinder und Erwachsene, die sich dem bunten Trubel zwischen Kinderschminken, Dosenwerfen und Säftemischen anschließen wollen. Als Spielplatzpate stellen wir Tische und Bänke sowie Spielgeräte bereit und sorgen für das leibliche Wohl. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Das Fest findet statt am Samstag, den 19. Juli 2014 ab 12:00 Uhr.

Alle Gäste werden mit Herzhaftem vom Grill, Kuchen, Muffins und Waffeln sowie Fruchtsäften, Limonaden und Wassereis versorgt. Für die Kinder steht ein breites Spieleangebot zur Auswahl, das sich von Fußball, Basketball und Tischtennis über das Spiel mit Kinderfahrzeugen und Geräten bis hin zum Trickspaß mit Zauberutensilien erstreckt. Den Eltern stehen Spielplatzpaten und Vertreter aus der Kommunalpolitik zum Austausch zur Verfügung.

Bereits im Sommer 2012 hat die Junge CDA Wuppertal die Spielplatzpatenschaft für den Spielplatz Viktoriaplatz an der Ecke Viktoriastraße / Roonstraße in Wuppertal-Elberfeld übernommen. Das Projekt Spielplatzpatenschaft der Stadt Wuppertal und des Deutschen Kinderschutzbundes e. V. will Sicherheit und Sauberkeit auf Wuppertals Spielplätzen gewährleisten und Kinderspielplätze zu kleinen Erlebniswelten für die Jüngsten und zu beliebten Treffpunkten für die ganze Familie machen. Mehr Informationen auf www.kinderschutzbund.wtal.de!

Verlinkungen: Facebook-Veranstaltung zum Spielplatzfest 2014


25.06.2014

Mitgliederversammlung: Durchgehende Einstimmigkeit bei Vorstandswahlen

Der neue Kreisvorstand der Jungen CDA Wuppertal mit dem stellv. Kreisvorsitzenden der CDU Wuppertal Rainer Spiecker MdL und dem Kreisvorsitzenden der CDA Wuppertal Horst Förster, v. l. n. r.: Rainer Spiecker, Tabea Burchartz, Artur Rollhäuser, Diana Kinnert, Horst Förster, Jessica Kückelheim und Erik Naaßner.
Es fehlen: Julia Sänger und Tobias Andersch.






Nach zweijähriger Amtsperiode hat der Vorstand der Jungen CDA Wuppertal am gestrigen Dienstagabend, den 24. Juni 2014 regulär zur Mitgliederversammlung eingeladen. Neben Wahlen des Vorstandes standen auch Abstimmungen über Positionspapiere und Anträge auf der Tagesordnung. Mit anwesend waren auch der stellv. Kreisvorsitzende der CDU Wuppertal und NRW-Landtagsabgeordnete Rainer Spiecker sowie der Kreisvorsitzende der CDA Wuppertal Horst Förster.

"Wir haben die Messlatte hoch gelegt"

Keine vier Jahre nach Gründung der Jungen CDA Wuppertal besticht der Verband durch einen Altersdurchschnitt von unter 25 Jahren und eine weibliche Mehrheit in Mitgliedschaft und Amt. Auf der diesjährigen Landestagung der CDA Nordrhein-Westfalen ist die Junge CDA Wuppertal für den größten Mitgliederzuwachs landesweit ausgezeichnet worden. Verbandsinterne Strukturen wurden unter Berücksichtigung neuer Methoden zur Demokratisierung und Digitalisierung erstmalig entwickelt und gefestigt. Zu der Arbeitsmarktlage in Wuppertal, der Lohnungleichheit von Männern und Frauen und verschiedenen Rentenfragen hat sich die Junge CDA differenziert öffentlich positioniert und vor Ort soziales Engagement gezeigt: Ob bei Spendenaktionen für die Wuppertaler Tafel oder als Spielplatzpate und Ausrichter des jährlichen Spielplatzfestes auf dem Spielplatz Viktoriastraße in Wuppertal-Elberfeld. Ein vom Vorstand erarbeitetes Positionspapier zum Thema Flexible Kinderbetreuung wurde zudem gestern einstimmig verabschiedet. "Die Bilanz ist uneingeschränkt positiv. Wir haben die Messlatte hoch gelegt und keinen Anlass zum Richtungswechsel", so die Vorsitzende Diana Kinnert.

100 Prozent der Stimmen für jeden Kandidaten

Dementsprechend waren auch die Ergebnisse der Vorstandswahlen. Mit 100 Prozent der Stimmen ist Diana Kinnert in ihrem bisherigen und neuen Amt der Vorsitzenden bestätigt worden. Ebenso einstimmig sind die stellv. Vorsitzenden Tabea Burchartz und Julia Sänger gewählt worden. Jessica Kückelheim komplettiert den geschäftsführenden Vorstand als Schriftführerin. Tobias Andersch, Erik Naaßner und Artur Rollhäuser wurden als Beisitzer gewählt. Insgesamt einstimmig und ohne Querelen um die Positionen gingen die Wahlen vonstatten. Mit sehr jungem Durchschnittsalter und weiblicher Dominanz wirkt der Vorstand der Jungen CDA Wuppertal dem allgemeinen parteipolitischen Trend entgegen. Die Vorstandsmitglieder decken die Bereiche Berufsausbildung, Universität und Berufstätigkeit ab und engagieren sich in Partei, Gewerkschaft und zahlreichen Vereinen im vorpolitischen Bereich. "In der Jungen CDA Wuppertal herrscht große Geschlossenheit. Wir sind ein starkes Team und freuen uns, dies noch einmal in unseren Vorstandswahlen bestätigt zu wissen. Wir danken allen, die uns bisher unterstützt haben und unsere Arbeit weiterhin unterstützen werden", so die Vorsitzende abschließend.

Verlinkungen: Pressemitteilung auf njuuz

12.06.2014

Junge CDA veranstaltet Tippspiel zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien

Zur heute startenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien veranstaltet die Junge CDA Wuppertal ein eigenes kostenloses Tippspiel - just for fun - und möchte alle Mitglieder und Freunde herzlich zum gemeinsamen Mittippen einladen. Wir freuen uns, wenn auch ihr mit dabei seid, und hoffen auf eine hohe Beteiligung und ein lebendiges Wettspiel! Einfach über Facebook-Profil oder E-Mail-Adresse anmelden und fröhlich lostippen. Los geht es heute Abend um 22:00 Uhr mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Brasilien und den Kroaten. Wir sind gespannt!


Neben der großen Freude über das internationale Fußball-Fest sind wir uns auch der Schattenseiten der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien bewusst. Viele Menschen wurden aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben, Gelder für Schulen und Krankenhäuser wurden in der Tourismus-Branche um Stadien und Hotels versenkt. Die Kosten für die WM trägt die Regierung, über 13 Milliarden Dollar sind dafür veranschlagt - Geld, das den Armen des Landes fehlt. Wir werden auch dieses Thema während des Turnier-Verlaufs immer wieder beleuchten und ins Bewusstsein der Feierwütigen zurückholen. Auch deshalb wohnt dieser Fußball-Weltmeisterschaft eine große Chance inne: Nutzen wir die öffentliche Aufmerksamkeit, um neben den großen Sportfreuden auch auf das menschliche Leid vor Ort hinzuweisen!

20.05.2014

Gemeinsamer Wahlaufruf von CDA Wuppertal, Junger CDA Wuppertal und RCDS Wuppertal



Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am kommenden Sonntag, dem 25. Mai 2014 sind alle Bürgerinnen und Bürger Wuppertals dazu aufgerufen, ihre Stimmen bei den Kommunal-­ und Europawahlen 2014 geltend zu machen. Ihre Stimme entscheidet darüber, von wem die Geschicke der Stadt Wuppertal im Rat der Stadt und in den Bezirksvertretungen gelenkt werden und wer Ihre europapolitischen Interessen in Brüssel vertritt. CDA, Junge CDA und RCDS Wuppertal rufen alle wahlberechtigten Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und die eigene Stimme an eine demokratische Partei zu delegieren.

Vor dem Hintergrund aufkeimender rechter Parteien und Bewegungen muss uns allen an einer möglichst hohen Wahlbeteiligung gelegen sein. Gemeinsam müssen wir verhindern, dass Parteien, die Intoleranz und Ausgrenzung propagieren, in unsere Parlamente strömen und ihnen eine Plattform für die Verbreitung menschenverachtenden Gedankenguts geboten wird. Sprechen Sie mit Familie und Freunden, Verwandten und Bekannten und werben Sie für den Gang zur Wahlurne. Machen Sie den anstehenden Sonntag zum Feiertag der Demokratie!

In unserer Stadt steht viel auf dem Spiel. Nur eine konsequente Fortführung der Wuppertaler Konsolidierungspolitik sichert uns zukünftig politische Gestaltungskraft und wahrt die Interessen der nachfolgenden Generationen. Große Projekte wie die Neugestaltung des Döppersberg als ansehnliches Eingangstor zur Stadt und der Ausbau der Nordbahntrasse müssen bewerkstelligt werden. Weiter sieht sich Wuppertal mit typisch städtischen Problemen und den Folgen demographischer Veränderungen konfrontiert. Wir wollen sichere und gute Beschäftigungsverhältnisse, ein gesundes Investitionsklima, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, die Stärkung bürgerschaftlichen Engagements und weiterhin attraktive Wohnquartiere, damit Wuppertal lebenswert bleibt.

Auch in Europa stehen wir vor großen Herausforderungen. Vor internationalem Publikum müssen wir unter Beweis stellen, dass Europa mehr als nur eine kontinentale Währungsunion ist. Wir sind eine Werte-­ und Solidargemeinschaft, ein Raum des friedlichen Zusammenlebens in Vielfalt und Toleranz. Das ist das, was zählt. Wir wollen ein Europa, das sich auf das Wesentliche besinnt, ein Europa, das international wettbewerbsfähig ist und außenpolitische Einigkeit zeigt. Von einer Politik der Bürokratisierung und Überregulierung muss Abstand genommen werden.

CDA und Junge CDA vertreten innerhalb der CDU eine Politik auf dem Fundament christlich­-sozialer Grundwerte und übernehmen auf allen politischen Ebenen Verantwortung. Auch bei den nun anstehenden Wahlen stellen sich zahlreiche Christlich­-Soziale zur Wahl. Unser Kandidat für das Europäische Parlament Herbert Reul ist Mitglied der CDA.  Für den Rat der Stadt kandidieren die vier Vorstandsmitglieder der CDA Wuppertal Ingelore Ockel, Christian Schmidt, Youssef Tahiri und Michael Wessel. Für die Wahl zu den Bezirksvertretungen stehen Diana Kinnert und Tabea Burchartz in Elberfeld und Jessica Kückelheim in Barmen zur Wahl. Der RCDS engagiert sich an der Hochschule. Ihr Vorstandsmitglied Sebastian Richter kandidiert ebenfalls für den Rat der Stadt.

Wenn Sie uns und unsere Ideen unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Stimme für die CDU. Die Wahllokale sind am kommenden Sonntag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Vielen Dank.

Horst Förster
Vorsitzender der CDA Wuppertal

Diana Kinnert
Vorsitzende der Jungen CDA Wuppertal

Philip Scheffler
Vorsitzender des RCDS Wuppertal

19.05.2014

Tag der Arbeit 2014: Über 400 Euro für das Bergische Kinderhospiz!

Über 400 Euro hat die Junge CDA Wuppertal am diesjährigen Tag der Arbeit für das Bergische Kinderhospiz eingenommen. Damit ist die Junge CDA Wuppertal dem Engagement ihres nordrhein-westfälischen Landesverbandes gefolgt, der das Bergische Kinderhospiz bereits seit Anfang des Jahres unterstützt. Schon auf der Landestagung der CDA Nordrhein-Westfalen Anfang März in Hilden sind über 1000 Euro zugunsten des Bergischen Kinderhospiz zusammengekommen.

Wir freuen uns sehr, mit dem Verkauf des Burgholz-Fuchses so erfolgreich zu sein, und danken allen Unterstützern.

Mehr Informationen zum Bergischen Kinderhospiz und Möglichkeiten der Unterstützung sind der  folgenden Homepage zu entnehmen: http://www.kinderhospiz-burgholz.de


Foto: Junge CDA Wuppertal

Tag der Arbeit 2014: Impressionen vom Elberfelder Laurentiusplatz

Gemeinsam mit der CDA Wuppertal und den Kandidaten für den Rat der Stadt Wuppertal und die Wuppertaler Bezirksvertretungen hat die Junge CDA Wuppertal am 1. Mai 2014 den Tag der Arbeit auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz gefeiert. Mit dabei war auch der Bundesvorsitzende der Jungen CDA Deutschlands und Kandidat für das Europäische Parlament Dennis Radtke. Neu in diesem Jahr: Mit dem Verkauf des Burgholz-Fuchses als Stofftier wurde das Bergische Kinderhospiz unterstützt.








Fotos: Junge CDA Wuppertal

27.04.2014

Tag der Arbeit 2014: Sichere Arbeit in Wuppertal!

Erst vor kurzem ist innerhalb des Strategiekonzepts "Wuppertal 2025" das Ziel verabschiedet worden, in den nächsten zehn Jahren 5.000 Arbeitsstellen in Wuppertal zu schaffen. Der Trend geht jedoch in die andere Richtung. 1.000 Arbeitsplätze sind verloren gegangen. Mit dem Ziel, die Mitarbeiterzahl zu halbieren, kündigte Schaeffler mehreren hundert Mitarbeitern. Auch Johnson Controls verkündete eine Werksschließung mit sofortigem Stellenabbau. Wuppertal sieht sich mit einer massiven Abwanderung von Hochlohnarbeitsstellen konfrontiert.

Die Gründe für den Stellenabbau sind zum Teil fadenscheinig. Viele Unternehmen sehen sich nicht in ihrer Existenz bedroht, sie befürchten keine Insolvenz. In der Huldigung ihrer Grundmaxime der Gewinnmaximierung verlagern sie ihre Produktion ins Ausland oder konzentrieren ihre Aktivitäten auf einige wenige Werke, in denen der meiste Umsatz abgeworfen wird. Soziale Verantwortung spielt bei diesen Unternehmensentscheidungen oftmals keine Rolle. Dass viele Familien nach dem Verlust eines Arbeitsplatzes um ihre blanke Existenz fürchten müssen, interessiert nur wenige.

Am 1. Mai ist der Tag der Arbeit und der Tag der Arbeiter. Auch in diesem Jahr soll an den Einsatz all jener Arbeitnehmer, Arbeitnehmervertreter und Gewerkschafter erinnert werden, die für gute und sichere Arbeit und bessere Arbeitsbedingungen gekämpft haben. Wir wollen an diesem Tag das Andenken jener ehren, die in diesem Kampf ihr Leben gelassen haben, und darauf aufmerksam machen, dass es noch immer zu kämpfen lohnt, wenn Gewinnmaximierung vor sozialer Verantwortung und der Umsatz vor dem Menschen steht.

Auch in Wuppertal dürfen die Zukunft der Stadt und das Leben der Bürger nicht von unmoralischen Unternehmensentscheidungen abhängen. Als Junge CDA Wuppertal fordern wir dazu auf, den  Wuppertaler Arbeitnehmern im Kampf um sichere Arbeit Solidarität zu zollen und ein Zeichen für mehr soziale Verantwortung in der Wirtschaft zu setzen.

Verlinkungen: Pressemitteilung auf njuuz
 

22.03.2014

Equal Pay Day 2014: Standaktion in Bochum

Anlässlich des Equal Pay Days 2014 hat die Junge CDA Wuppertal am vergangenen Samstag mit einer Standaktion in der Bochumer Innenstadt auf die Entgeltungleichheit von Männern und Frauen aufmerksam gemacht.



Fotos: Junge CDA Wuppertal

Gemeinsam mit der CDA Bochum, der AG Frauen in der CDA NRW und der Jungen CDA NRW hat die Junge CDA Wuppertal am vergangenen Samstag zu einer Standaktion in der Bochumer Innenstadt aufgerufen. Auch der Bundesvorsitzende der Jungen CDA Deutschland und Kandidat für die Wahl zum Europäischen Parlament Dennis Radtke hat die Aktion aktiv unterstützt. Thema war - ein Tag nach dem Equal Pay Day 2014 - die Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen. Informationen des Statistischen Bundesamts zufolge beträgt die Lohnkluft zwischen Männern und Frauen bundesweit durchschnittlich 22 Prozent.

Bei Kälte und Wind wurden Bürger über die Diskriminierung von Frauen im Erwerbsleben informiert, Gründe diskutiert und Meinungen und Vorschläge zur Beseitigung dieser Ungerechtigkeit ausgetauscht. Neben der Etablierung neuer flexibler Arbeitszeitmodelle wurden insbesondere bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Mütter, die ins Erwerbsleben einsteigen wollen, gefordert.

20.03.2014

Equal Pay Day 2014: In 80 Tagen nichts verdient!

Frauen stellen im Erwerbsleben das abgehängte Geschlecht dar. Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge liegt die Lohnkluft zwischen Männern und Frauen bundesweit bei durchschnittlich 22 Prozent - das sind umgerechnet 80 Tage, die Frauen über das Jahresende hinausarbeiten müssten, um die Entgeltlücke zum Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu schließen.

Aus diesem Grund wird in jedem Jahr am 21. März der internationale Aktionstag Equal Pay Day begangen. Er erinnert an die herrschende Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen und fordert mehr Chancengleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt. „Es ist sowohl menschlich als auch politisch unverantwortlich, dass Frauen, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, um für Familie und Kind Verantwortung zu übernehmen, nach ihrer Rückkehr ins Erwerbsleben derartig diskriminiert werden“, so Diana Kinnert, Vorsitzende der Jungen CDA Wuppertal.

Mehr als zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten sind weiblich. Die Aufstiegschancen im Niedriglohnsektor gelten als sehr gering. Zur Bekämpfung der Lohnkluft erklärt Kinnert: „Es ist nun an Politik und Wirtschaft, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit auch Frauen nach Erwerbsunterbrechungen wieder in existenzsichere Arbeit einsteigen können und ihnen eine Fortsetzung ihrer Erwerbskarriere ermöglicht wird. Als Junge CDA Wuppertal fordern wir mehr flexible Arbeitszeitmodelle, denen auch Frauen mit Familie und Kind gerecht werden können, sowie weitere Maßnahmen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf allgemein zu verbessern. Dazu zählen auch von Unternehmen getragene bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten.“

Aktionen zum Equal Pay Day 2014, dessen Motto in diesem Jahr „... und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“ lautet, finden bundesweit statt. Die Junge CDA Wuppertal schließt sich dem Aufruf ihres Landesverbandes an und wird mit einem Aktionsstand in der Bochumer Innenstadt präsent sein.

01.05.2012

Tag der Arbeit 2012: Impressionen vom Elberfelder Laurentiusplatz

Gemeinsam mit der CDA Wuppertal und den Landtagskandidaten der CDU Wuppertal Fabian Bleck (Wuppertal-West und Solingen-Gräfrath), Rainer Spiecker (Wuppertal-Ost) und Michael Wessel (Wuppertal-Mitte) hat die Junge CDA Wuppertal am gestrigen 1. Mai 2012 den Tag der Arbeit auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz gefeiert.






Fotos: Junge CDA Wuppertal

30.04.2012

Tag der Arbeit 2012: Gute Arbeit für Europa!

"Gute Arbeit für Europa!" - Das diesjährige Motto des 1. Mai macht es deutlich: Die Themen, mit denen sich deutsche Arbeitnehmervertreter beschäftigen, sind nicht länger nur in Deutschland angesiedelt. Auch in den europäischen Nachbarstaaten wird gegen menschenunwürdige Arbeit, prekäre Beschäftigungsformen und Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt gekämpft.

Seit über einem Jahrhundert steht der 1. Mai für den Tag der Arbeit und den Tag der Arbeiter. Er gilt als Symbol für den Kampf für mehr Gerechtigkeit, sichere Arbeit und bessere Arbeitsbedingungen und würdigt die ersten Arbeiterbewegungen zur Zeit der Industrialisierung. Wir erinnern auch am diesjährigen 1. Mai an all die Menschen, die dafür gekämpft haben, dass es heute Acht-Stunden-Tage, Fünf-Tage-Wochen, Unfallversicherungen und Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall gibt, an all jene, die sich für die Rechte der Arbeitnehmerschaft stark gemacht haben und in diesem Kampf zum Teil auch ihr Leben lassen mussten.

Auch in diesem Jahr wird dazu aufgerufen, den Kampf der Arbeitnehmer zu würdigen und sich ihm solidarisch anzuschließen. Im Kampf dafür, dass prekäre Beschäftigung eingedämmt wird und jungen Arbeitssuchenden der Berufseinstieg ohne Scheinpraktika oder Kettenbefristungen gelingt, kann ein Einzelner nur wenig bewegen. Vereint kann jedoch ein Zeichen gegen unsichere Arbeit und schlechte Arbeitsbedingungen gesetzt werden, dass zu einem Umdenken auch bei Entscheidungsträgern beiträgt - für gute Arbeit für Europa!

14.04.2012

31. Bundestagung der Jungen CDA: Dennis Radtke erneut zum Bundesvorsitzenden gewählt

An der 31. Bundestagung der Jungen CDA am 14. April 2012 nahm die Junge CDA Wuppertal mit vier Mitgliedern im nicht ganz so fernen Düsseldorf teil. Alsbald die Plätze im Gemeindehaus der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde eingenommen waren, begann die Tagung mit Grußworten des Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen CDA und Parlamentarischen Staatssekretärs bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ralf Brauksiepe und des stellv. Bundesvorsitzenden der CDA Dr. Christian Bäumler. Dennis Radtke, alter und neuer Bundesvorsitzender der Jungen CDA, fesselte die Delegierten mit einem couragierten Rechenschaftsbericht, der mit viel Applaus gefeiert wurde. Mit 96 Prozent Zustimmung wurde Radtke in seinem Amt bestätigt. Komplettiert wird der neue Bundesvorstand von Malte Lückert, Sönke Siegmann, Anita Euler und Manfred Benedikter. 

Die Junge CDA Wuppertal bedankt sich für einen spannenden Tag mit wichtigen Impulsen, lebendigen Debatten und neuen Freundschaften. Dem alten Bundesvorstand möchten wir ein herzliches Dankeschön und dem neuen die besten Glückwünsche aussprechen.


Foto: Junge CDA Wuppertal

18.03.2012

Bürgerbefragung: Was sind Ihre Erwartungen an Bundespräsident Joachim Gauch?

Die Bundesversammlung hat am 18. März 2012 den früheren DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauch zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Mit der Wahl des Konsenskandidaten Gauck erhält die Republik einen Bürgerpräsidenten, der von weiten Teilen des Volkes getragen wird. Die Erwartungen an den Freigeist und Freiheitskämpfer, Demokratielehrer und Versöhner sind immens. Gemeinsam mit der Schüler Union Wuppertal hat die Junge CDA Wuppertal auf dem Wuppertaler Johannes-Rau-Platz nachgefragt.

"Welche Hoffnungen setzen Sie in den Bundespräsidenten Joachim Gauck?" - Mit dieser Frage sind die Mitglieder der Jungen CDA Wuppertal und der Schüler Union Wuppertal am letzten Donnerstag auf dem Johannes-Rau-Platz in Wuppertal in den Dialog mit Bürgern aus dem Bergischen Land getreten. Neben Werten und Tugenden wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Mut und Unbequemlichkeit dominierte in den Antworten der Befragten insbesondere der Wunsch, Gauck solle sich nicht nur auf abstrakter Ebene mit Freiheits- und Gerechtigkeitsbegriffen beschäftigen, sondern auch ganz konkret auf gesellschaftspolitische Missstände hinweisen, in denen Unfreiheit und Ungerechtigkeit an der Tagesordnung stehen.

"Was ist es, was die Welt im Innersten zusammenhält?" - Eine Antwort Joachim Gaucks auf diese Frage, an der schon Goethes Faust scheiterte, fordern die Wuppertaler zwar nicht, jedoch solle sich Gauck der Herausforderung annehmen, soziale Gräben zu schließen und für sozialen Zusammenhalt, Einigkeit und Gemeinsamkeit einzutreten. In Zeiten, in denen zwischen Armen und Reichen, Jungen und Alten, Inländern und Ausländern und Politik und Bürger zahlreiche Themen mit erheblichem Konfliktpotenzial liegen, solle sich Joachim Gauck als Staatsoberhaupt und moralische Instanz für Chancengleichheit und Solidarität, Generationengerechtigkeit, Integration und Bürgernähe einsetzen und eine neue menschliche Form der politischen Kultur prägen.







Fotos: Junge CDA Wuppertal

10.03.2012

Jahresempfang 2012 der Frauen Union: Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben

Zum Jahresempfang 2012 lud die Frauen Union Wuppertal am 10. März 2012 in den Saal des Katholischen Stadthauses. Unter den Gästen waren neben dem Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal Peter Jung auch die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Hintze und Jürgen Hardt. Als Ehrengast konnte die Vorsitzende der Frauen Union Nordrhein-Westfalen und stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ingrid Fischbach gewonnen werden.

Nach Sektempfang und ersten kurzen Gesprächen begrüßte Angela Priggert, Vorsitzende der Frauen Union Wuppertal, ihre Gäste mit warmen Worten und bat sodann Jung ans Rednerpult. Dieser berichtete erst von der kommunalpolitischen Lage der Stadt Wuppertal im Allgemeinen, dann auch vom Haushaltssanierungsplan 2012-2021 im Konkreten. Die Haushaltskonsolidierung habe höchste Priorität, wenn die Stadt Wuppertal weiterhin handlungsfähig bleiben und seinen Bürgern eine Perspektive bieten wolle. Man nehme die Verantwortung, nicht auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben, an.

Den Hauptteil des Jahresempfangs 2012 machte eine Rede von Ingrid Fischbach aus. Die Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Frauen Union und stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion berichtete in einem halbstündigen Vortrag aus der Berliner Republik. Im Fokus ihrer Ausführungen standen gesellschaftspolitische Themen. So sprach Fischbach von ehrenamtlichem Engagement im Alter und forderte bezüglich des Themas Organspende, jeder Mensch müsse einmal im Leben mit der Entscheidung konfrontiert werden, ob er im Falle seines Todes Organe spenden wolle oder nicht.

Nur wenige Tage nach dem Internationalem Frauentag war auch die Forderung nach mehr Rentengerechtigkeit für Frauen ein bedeutendes Thema. Fischbach appellierte, sich diesbezüglich einer Unterschriftenaktion der Frauen Union anzuschließen. Schon am 7. März 2012 erklärte die Vorsitzende der Frauen Union Maria Böhmer dazu: "101 Jahre Internationaler Frauentag - und das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt ist noch immer nicht verwirklicht. Die Entgeltlücke von 23 Prozent zwischen den Einkommen von Frauen und Männern setzt sich als Rentenlücke für die Frauen fort. Nicht nur bei der Alterssicherung von Frauen besteht großer Nachholbedarf."

08.03.2012

Besichtigung des Förderzentrums am Arrenberg: Die Zukunft der Inklusion in Wuppertal

Bis zur inklusiven und barrierefreien Gesellschaft ist es noch ein steiniger Weg - das gilt auch für Wuppertal. Zu diesem Fazit kam die Junge CDA Wuppertal nach einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Inklusion in Wuppertal" im Förderzentrum am Arrenberg. Lorenz Bahr, Geschäftsführer des bereits seit 1984 bestehenden Vereins Behindert - na und?! e. V. und Wuppertaler Kommunalpolitiker, lud am 8. März 2012 zur Diskussionsveranstaltung und stand der Jungen CDA Wuppertal Rede und Antwort.

In kleiner Runde diskutierte die Junge CDA Wuppertal am Donnerstagnachmittag mit Lorenz Bahr über das Thema "Inklusion in Wuppertal". Nach einer kurzen Vorstellung des gemeinnützigen Vereins der Behindertenhilfe und einigen Worten zu Idee und Konzept des Förderzentrums am Arrenberg, fand ein spannender Austausch über die Frage der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in alle Bereiche der Lebenswirklichkeit ein. Mehrere Fragen galten dem schwierigen Thema Denkmalschutz vs. Barrierefreiheit.

Aus dem Gespräch mit Lorenz Bahr konnte besonders eines mitgenommen werden: Inklusion als gesellschaftspolitischer Entwurf, der Menschen mit Behinderung in allen Bereichen der Lebenswirklichkeit gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll, ist nicht nur eine Frage der Regierenden. Sie hängt als gesellschaftspolitische Idee in besonderer Weise von der Haltung aller Menschen ab.